Umweltlehrer trafen sich im Friesheimer Busch

Quelle:
Erftstadt-Anzeiger vom 30.4.2002

Hinter der Abkürzung (GÖS Gestaltung und Öffnung des Schullebens) versteckt sich ein seit Jahren laufendes Programm des nordrhein-west­fälischen Kultusministeriums.

Schulen erhalten dabei die Möglichkeit, praxisorientiert mit außerschulischen Lernorten gemeinsame Projekte zu entwickeln.

Über zwanzig Lehrerinnen und Lehrer aus der Region Köln trafen sich am 24.Apri1 im Umweltzentrum Friesheimer Busch zu einem Informations- und Meinungsaustausch.

Themen waren unter anderem die „Weidenarena" im Kölner Jugendpark und die Nutzungsmöglichkeiten des Internets für schulische Ver­netzungen.

Die Erfahrungen mit der vom Gymnasium Lechenich betreuten Wetterstation im Umweltzentrum lieferte hierfür ein gutes Beispiel aus der Praxis.

In diesem Rahmen wurden auch die seit mehreren Jahren in Erftstadt laufenden GÖS­ Projekte vorgestellt.

Das in Zusammenarbeit von Ville-Gymnasium, der Stadt Erftstadt und dem Umweltzentrum eingerichtete „Rollende Umweltlabor' wurde bereits mehrfach für Gewässeruntersuchungen im Biologieunterricht an der Erft eingesetzt.

   

Carsten  u. David  zusammen mit Herrn Kühlborn, Geschäftsführer des Umweltnetzwerks e.V. bei der Präsentation eines mit Brennstoffzellentechnik betriebenen Autos

Annique inmitten der Experimentiermaterialien zur Fotovoltaik, die mit GÖSA-Mitteln vom Gymnasium Lechenich angeschafft wurden.

Julian vom Gymnasium Lechenich auf dem Workshop zum Thema Solarradio im LNU Frechen:
www.sonnenwerkstatt.de

Frau Meier zusammen mit Florian und Katharina bei der vom Förderverein finanzierten Grundausstattung zur Brennstoffzellentechnik während der Umwelt-AG am Gymnasium Lechenich unter Leitung von Herrn Bastgen

Das Gymnasium Lechenich stellte verschiedene Modelle zur energetischen Nutzung von Sonnenlicht vor.

Insbesondere der Wärmekraftmotor und die mit Wasserstoff gespeiste Brennstoffzelle fanden großes Interesse. Der Wasserstoff wird dabei durch die elektrische Spaltung von Wasser gewonnen. Den hierzu benötigte Strom liefen Fotozellen. In den kommen­den Jahren sind unter dem Oberbegriff „Regenerative Energien" weitere Unterrichtsreihen zu den Themen Wind und nachwachsende Rohstoffe geplant.

Besonders großes Interesse fand die Arbeitsgruppe zum Thema „Märchen in der Umweltbildung".

Insbesondere in der Grundschule und im Kindergarten bieten Märchen eine hervorragende Zugangsmöglichkeit zu den Themen aus Umwelt und Natur.

Mittlerweile beteiligen sich im Rahmen eines im Umweltzentrum angesiedelten Gesamtprojektes die Gesamt­schule Weilerswist, die beiden Erftstädter Gymnasien, die Don-Bosco-Schule Friesheim und die Janusz-Korczak­Grundschule Erp an der Herstellung und dem Einsatz von Geräten zur Umweltbildung. Enge Kontakte halten die be­teiligten Lehrkräfte unter anderem über den städtischen Arbeitskreis „Umwelt in Schule und Kindergarten".